Der Großteil des auf dem Markt erhältlichen gewöhnlichen Hufeisen-Granits wird aus Mischungen verschiedener Abbaustätten verarbeitet, was auch die Hauptursache für die Qualitätsmängel bei Billigware darstellt. Um die Rohstoffkosten zu senken, kaufen kleine Verarbeitungsbetriebe Gestein aus unterschiedlichen Abbaugebieten und Schichten an und mischen es bei der Produktion. Da sich die mineralische Zusammensetzung, Härte und Dichte des Granits aus verschiedenen Abbaustätten stark unterscheiden, ist die Qualität der gesamten Charge sehr uneinheitlich. Im Gegensatz dazu wird bei hochwertigem Hufeisen-Granit ausschließlich Material aus einer einzigen Hauptmine und einer einheitlichen Gesteinsschicht abgebaut und verarbeitet. Dadurch sind die grundlegenden Eigenschaften des Gesteins einheitlich, was die Gesamtqualität von Grund auf sicherstellt.
Das offensichtlichste Problem bei gewöhnlichem, gemischtem Hufeisen-Granit ist die instabile Gesamtleistung. Innerhalb derselben Charge ist ein Teil des Gesteins hart, während ein anderer Teil porös ist, was nach der Verlegung zu völlig unterschiedlichen Belastungs- und Witterungsbeständigkeitseigenschaften führt. Nach sechsmonatigem Einsatz im Freien kommt es bei Steinen aus lockeren Rohstoffen als Erstes zu Abplatzungen an der Oberfläche und lokaler Verwitterung, wodurch die gesamte Fahrbahn ein uneinheitliches Bild aus neuen und alten, beschädigten und unregelmäßigen Bereichen zeigt. Bei hochwertigen Produkten aus einem einzigen Abbaugebiet altert die gesamte Fläche gleichmäßig, und Aussehen sowie Eigenschaften bleiben langfristig konsistent.
Die Vermischung aus verschiedenen Abbaugebieten verstärkt zudem das Problem der Farbunterschiede. Da sich die Grundfarben und Maserungen von Gestein aus verschiedenen Abbaustätten stark unterscheiden, kommt es selbst nach einheitlicher Verarbeitung zu einer Vermischung von Dunkelgrau, Hellgrau und verschiedenen Farbtönen im Endprodukt, was die visuelle Wirkung der Landschaftsgestaltung völlig zunichte macht. Ausländische Designer stellen strenge Anforderungen an die Gesamtkonsistenz, sodass solche Mischprodukte oft direkt abgelehnt werden. Darüber hinaus erfolgt die Sortierung der Mischungen ausschließlich durch grobe manuelle Auswahl, eine feine Klassifizierung ist nicht möglich, sodass auch Gestein mit versteckten Rissen oder weichem Material in das Endprodukt gelangt.
Um Risiken im Beschaffungsprozess zu vermeiden, sollten bei Stichproben mehrere Steine auf Grundfarbe und Textur verglichen werden. Sind mit bloßem Auge deutliche Unterschiede in der Steinqualität erkennbar, kann man im Grunde davon ausgehen, dass es sich um eine Mischung aus verschiedenen Steinarten handelt. Gewöhnliche Mischungen aus „Hufeisen-Steinen“ scheinen zwar einen niedrigen Stückpreis zu haben, doch die Kosten für spätere Reparaturen, Austausch und Nachbesserungen steigen kontinuierlich an. Die Wahl von hochwertigem Stein aus einer einzigen Quelle erfordert zwar zunächst etwas höhere Investitionen, garantiert jedoch das Endergebnis des Projekts und langfristige Stabilität. Dies ist auch der gängige Auswahlstandard bei großen Projekten im Ausland.
Im grenzüberschreitenden Handel kommt es bei Containern mit Mischware sehr häufig zu Streitigkeiten nach dem Verkauf. Die lange Transportstrecke und die grenzüberschreitende Kommunikation machen die Durchsetzung von Ansprüchen zeitaufwändig und mühsam. Die Unterscheidung der Herkunftsquellen und die Ablehnung von Mischware aus mehreren Abbaustätten ist der erste Schritt beim Einkauf von Hufeisen-Stein und ein entscheidender Faktor für die Qualitätssicherung.