Die Kristalldichte ist der entscheidende Faktor für die Lebensdauer von Hufeisenstein; in dieser Hinsicht besteht ein erheblicher Unterschied zwischen gewöhnlichen Massenprodukten und hochwertigen Produkten. Bei den auf dem Markt erhältlichen preisgünstigen Hufeisensteinen wird meist minderwertiger Granit mit lockerer Kristallstruktur verwendet, der viele Poren im Inneren aufweist und eine schwache Bindung zwischen den Kristallkörnern besitzt; Hochwertiger Hufeisen-Stein hingegen wird aus hochdichtem, feinkörnigem Granit hergestellt, der eine dichte Kristallanordnung und eine kompakte, solide Struktur aufweist. Die physikalische Festigkeit und Witterungsbeständigkeit der beiden Materialien unterscheiden sich grundlegend.
Der größte Nachteil von gewöhnlichem Hufeisen-Stein mit lockerer Kristallstruktur ist seine Anfälligkeit für Verwitterung. Bei langfristiger Exposition im Freien führen Wind, Sand und Regen zu einer kontinuierlichen Erosion der Steinoberfläche, wodurch sich die losen Kristallpartikel nach und nach ablösen. Anfangs verliert die Oberfläche lediglich ihren Glanz und wird rau. Nach 1–2 Jahren kommt es jedoch zu großflächigem Abblättern und Abbröckeln der Oberfläche, wobei sich das abgelöste Steinmehl bereits beim Abwischen mit der Hand fühlen lässt. In regen- und windreichen Regionen beschleunigt sich die Verwitterung noch weiter, sodass die ursprünglich gleichmäßige Pflasterfläche fleckig und unansehnlich wird.
Auch anhand des physikalischen Gewichts lassen sich Dichteunterschiede intuitiv erkennen. Bei gleicher Größe fühlen sich gewöhnliche, lockere Hufeisen-Steine eher leicht an und vermitteln beim Anheben kein Gefühl von Schwere; hochwertige Steine mit hoher Dichte liegen dagegen schwer in der Hand und wiegen bei gleichen Abmessungen mehr als 15 % mehr. Gewöhnliche Steine mit großen Poren weisen gleichzeitig eine hohe Wasseraufnahme auf. Regenwasser sammelt sich in den inneren Poren an, was nicht nur die Verwitterung beschleunigt, sondern unter Frost-Tau-Bedingungen auch Risse verursacht und so einen Teufelskreis aus „Wasseraufnahme – Frostrisse – Verwitterung“ in Gang setzt.
In baulichen Anwendungen, wie auf stark frequentierten Plätzen oder ganzjährig im Freien liegenden Innenhöfen, ist die Verwendung von porösem Material absolut nicht zu empfehlen. In den hohen Breitengraden Europas, wo die Winter lang sind und häufige Frost-Tau-Zyklen auftreten, hält gewöhnlicher Hufeisen-Stein mit geringer Dichte oft nicht einmal zwei Heizperioden durch. Hochdichter, hochwertiger Hufeisen-Stein hingegen verfügt über eine stabile Kristallstruktur und eine hohe Beständigkeit gegen Erosion und Verwitterung; unter normalen Nutzungsbedingungen treten auch nach mehr als zehn Jahren keine offensichtlichen Verwitterungserscheinungen auf.
Bei der Abnahme der Lieferung sollte man neben dem Gewichtsvergleich auch den Querschnitt des Steins betrachten: Der Querschnitt von gewöhnlichem Material ist rau und weist deutliche Poren auf; der Querschnitt von hochwertigem Material ist fein und glatt, sodass kaum Poren zu erkennen sind. Lassen Sie sich nicht allein vom niedrigen Preis verleiten, denn die Kristalldichte bestimmt direkt die Lebensdauer des Steins. Da Außenpflasterungen langfristige Projekte sind, kann die Wahl von hochdichtem Stein die Häufigkeit späterer Wartungsarbeiten erheblich reduzieren, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt weitaus besser als bei billigem, porösem Material.
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